Sturmtief und Arbeitseinsatz
15 Stunden harte Arbeit für die Kameraden der Feuerwehr Loburg

Von Christian Maier (FF Loburg)

Leider blieb auch die Stadt Loburg von dem schweren Sturmtief Paul am Donnerstag, den 22. Juni nicht verschont. Um 14:48 Uhr löste die Leitstelle in Burg die Funkmelder der Loburger Kameraden aus. Eine Alarmierung durch die Sirene konnte aufgrund des Stromausfalls nicht erfolgen.

Trotz des Unwetters und zum Teil mit Sturmschäden am privaten Auto fanden sich die Kameraden zügig am Gerätehaus ein. Allen war klar, dass es ein langer und anstrengender Tag werden wird. Nach kurzer Einweisung durch den Ortswehrleiter Tino Lehmann teilten sich die Kameraden auf die Einsatzfahrzeuge auf und arbeiteten entsprechend der Wichtigkeit die Einsatzstellen parallel ab.

Eine Herausforderung stellte die große umgestürzte Eiche in der Burgstraße dar. Diese blockierte beide Fahrbahnen und beschädigte die Mauer auf der anderen Straßenseite stark. Außerdem hatte der Sturm am Sportplatz gleich drei Bäume entwurzelt, wobei einer auf das Dach eines Anwohners stürzte. Des Weiteren fiel in Hobeck ein Baum auf ein fahrendes Fahrzeug. Hier beseitigten die Hobecker Kameraden das Hindernis und die Loburger übernahmen die Erstversorgung sowie die Betreuung eines vier Monate alten Babys und dessen Mutter. Nach 17 Einsätzen konnten die Kameraden schließlich gegen 21 Uhr endlich wieder nach Hause.

Am nächsten Morgen waren die Kameraden gleich wieder gefragt. Bis zum Mittag galt es wieder acht Einsätze abzuarbeiten. Hier standen ebenfalls Aufräumarbeiten im Vordergrund. Insgesamt war die Feuerwehr Loburg mit 17 Kameraden, mit allen drei Einsatzfahrzeuge für über zehn Stunden im Einsatz. Besonderer Dank geht an die Helfer Dominik Koch und Michael Klier, welche mit schwerer Technik und umfangreichem Fachwissen die Kameraden bei Problembäumen unterstützen.

Dank der Unterstützung mit großer Technik durch den Landwirt Michael Klier ging die Beseitigung der Sturmschäden schnell und sicher voran.

Trotz Beseitigung der Sturmschäden kamen die Kameraden aber nicht zur Ruhe, denn am Freitagnachmittag stand ein lang geplanter Arbeitseinsatz an. Dieser knüpfte an die Maßnahmen von vor einem Jahr an. Die Kameraden und die Mitglieder des Feuerwehrfördervereins hatten es sich zum Ziel gemacht, die Fassade der Fahrzeughalle neu zu streichen. Auch hier wurde die Feuerwehr stark unterstützt. Der Dank geht an den Malermeister André Wetzka von der Firma "Andre´s Farbenwelt" aus Loburg. Unter seiner Anleitung gingen die Arbeiten schnell voran. Des Weiteren wurde in diesem Zuge auch gleich das komplette Gerätehaus gereinigt.

Am Abend kamen alle Helfer zum Grillen zusammen und Ortswehrleiter Tino Lehmann bedankte sich für die große Einsatzbereitschaft und die Unterstützung an den beiden Tagen. Ebenfalls machte Tino Lehmann auf die nächste Veranstaltung aufmerksam. Am 19. August findet anlässlich des 70-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr und dem 135-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Loburg ein Tag der offenen Tür statt. Alle Bürger sind recht herzlich eingeladen, an diesem Tag am Gerätehaus in Loburg vorbeizuschauen.

Trotz der anstrengenden Einsätze waren die Kameraden mit guter Laune bei der Arbeit.



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