Feuerwehr
Möckern bleibt Hochburg

Von Stephen Zechendorf
Volksstimme vom 12.06.2017

Bei den Feuerwehrsportwettkämpfen 2017 auf Landkreisebene haben die Tryppehnaer sich den Sieg gesichert.

Die Einheitsgemeinde Möckern bleibe weiterhin die "Hochburg im Löschangriff nass". So äußerte sich beim Kreisausscheid am Sonnabend Steffen Taut vom Kreisfeuerwehrverband des Jerichower Landes angesichts der großen Beteiligung von Wehren aus dem Gebiet der Stadt Möckern. Von insgesamt 14 startenden Mannschaften stammten lediglich fünf Teams nicht aus dem Möckeraner Stadtgebiet. Dennoch sprach Taut von einem inzwischen "guten Mix". Er forderte alle Ortsfeuerwehren im Jerichower Land auf, sich an den feuerwehrsportlichen Wettkämpfen zu beteiligen: "Schließlich arbeitet ihr bei vielen Einsätzen ebenfalls zusammen."

Beim "Löschangriff Nass" geht es um die schnellste Zeit, in der eine Mannschaft über eine Distanz von 90 Metern eine Schlauchbahn aufbaut und eine Zieleinrichtung mit Löschwasser befüllt.


Zum vierten Mal war der Kreisausscheid "offen" - also ohne vorherige Qualifizierung auf Stadtebene - veranstaltet worden, um mehr Mannschaften zu motivieren. Wie bereits im Jahr 2016 stellte nur die Ortschaft Vehlitz eine Frauenmannschaft. Möckerns Stadtbürgermeister Frank von Holly ermutigte weitere Frauenmannschaften, sich zu beteiligen: "Wenn noch ein Frauenteam mitmacht, wird es mindestens Vize-Kreismeister."

Dank der Bereitstellung einer Löschwasserpumpe der Partnerwehr Peine konnten für den Wettkampf zwei einheitliche Pumpen gestellt werden. Es wurde zwar auf zwei Kampfbahnen gestartet, jedoch nicht gleichzeitig.

Maik Schüttlöffel, Sachgebietsleiter Brandschutz im Landkreis Jerichower Land bestellte die Grüße des Landrates Steffen Burchhardt und stellte ein von diesem gespendetes Fass Freibier in Aussicht, welches nach dem Wettkampf angezapft werde. Frank von Holly erweiterte das Angebot der Freigetränke spontan um alkoholfreie Erfrischungen. Solange das Fass Freibier nicht leer ist, sollten auch die alkoholfreien Getränke nichts kosten.

Der Möckeraner Stadtchef erklärte ferner, dass man zwar gerne Gastgeber für die Kreiswettkämpfe sei, sich aber auch andere Wehren um die Ausrichtung des "Löschangriffes nass" bewerben sollten: "Wir müssen das nicht immer hier machen." Jede Feuerwehr kann sich um die Ausrichtung des Kreisausscheides bewerben.

Der für die Wettkämpfe zur Verfügung stehende Reitplatz Möckern wird gerne wegen der guten Voraussetzungen gewählt, war angesichts des Reitturnieres am Vorwochenende aber stärker in Anspruch genommen als bei Wettkämpfen zuvor.

So läuft der Wettkampf ab: auf Kommando starten die Teilnehmer von der Startlinie, dann übernehmen die Maschinisten die Arbeit an der Pumpe, andere sorgen für die Wasserversorgung, während andere Kameraden die Schlauchbahn aufbauen und zur Zieleinrichtung laufen.



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