Am Sonnabend wurden die ersten Christbäume in gemütlicher Runde den Flammen übergeben
Heißer die Bäume nie brennen...

Von Stephen Zechendorf und Bettina Schütze
Volksstimme 10.01.2017

Eines ist den Sternsingern bei ihrer Aktion in diesem Jahr aufgefallen: "Während am Freitag noch in allen Häusern ein Weihnachtsbaum stand, war schon am Samstag in vielen Wohnungen der Baum weg", stellte etwa Theresa Reichel von den Möckeraner Sternsingern fest. Und wirklich: Spätestens seit dem Dreikönigstag wird die Luft dünn für die Weihnachtsbäume in den Stuben der Menschen in der Einheitsgemeinde Möckern. Vielerorts wurden die nadelnden Gesellen vor die Tür gestellt.

Dort verblieben die ausrangierten Bäume aber nicht lange. In Möckern und Loburg sowie in Grabow hatten die Kameraden der Freiwilligen Ortsfeuerwehren für Sonnabend angekündigt, die Bäume abzuholen und zum zentralen Brennplatz zu bringen.

In Möckern war dies wieder der Festplatz am Lochower Weg. Kurzfristig gab es Zweifel, ob die an diesem Sonnabend in Möckern die Biotonnen leerenden Mitarbeiter der AJL auch die Bäume einsammeln könnten. Doch ein Anruf von Ortsbürgermeister Detlef Friedrich bei der AJL sorgte für Entwarnung: erst ab Monatsmitte werden parallel zur Biotonne auch die Weihnachtsbäume abgeholt. Und so konnten die Kameraden im Ortsgebiet Möckern gut 200 Bäume einsammeln. Laut Aussagen des stellvertretenden Ortswehrleiters Dietmar Ziepel waren es diesmal weniger Bäume als im Vorjahr.

Der guten Stimmung vor und im Gerätehaus tat dies keinen Abbruch. Bei Musik und Speis und Trank blieben die Möckeraner lange zusammen.

Nicht mit auf dem Brennhaufen gelandet waren die Weihnachtsbäume, die von der Stadt am Weihnachtsmarktplatz in Lühe und vor dem Rathaus Möckern aufgestellt worden waren. Vorsorglich hatten die ehrenamtlichen Baumschmücker von Lühe aber trotzdem am Freitag die Zierde entfernt und für das kommende Weihnachtsfest eingelagert.

Auch in Loburg, auf der Wiese hinter der Loburger Burg, kamen zahlreiche Bürger zusammen, um den Weihnachtsbäumen einen heißen Abschied zu bereiten. Auch hier war man auf über 200 Bäume gekommen. Damit hatte man das Sammelergebnis des Vorjahres wohl um 100 Prozent übertroffen, sagte ein Kamerad, während er Bäume ins Feuer nachlegte.

Die Loburger Schützengilde hatte freundlicherweise den kleinen Schießstand neben der Wiese zur Verfügung gestellt, so dass der Förderverein der Loburger Feuerwehr gute Bedingungen für die gastronomische Versorgung vorfand.

Bei richtigem Winterwetter wurden am Sonnabendabend in Grabow die ausrangierten Weihnachtsbäume verbrannt. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Grabow hatten am Vormittag weit über 70 Bäume eingesammelt und zur Feuerstelle hinter dem Feuerwehrgerätehaus gebracht. Nachdem das Feuer anfangs nicht so richtig brennen wollte, halfen die Kameraden ein bisschen nach. Unter dem aufgestellten Zelt konnten sich die vielen Besucher vor dem Schneefall schützen. Zur Stärkung der kleinen und großen Gäste gab es einen kleinen Imbiss sowie kalte und heiße Getränke beim geselligen Verweilen.

In Loburg sorgten die jungen Kameraden der Feuerwehr auch dafür,
dass keiner hungern musste.


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