Am Donnerstag ist eine Holzscheune in Rosian völlig niedergebrannt. Personen wurden nicht verletzt
Scheune in Rosian brennt vollständig ab

Von Stephen Zechendorf
Volksstimme 01.10.2015

Von der alten Scheune in der Isterbieser Straße blieb nichts übrig. "Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war die Scheune bereits bis auf die Grundmauern heruntergebrannt", sagte Stadtwehrleiter Torsten Quandt, der nach seinem Eintreffen die Einsatzleitung übernommen hatte.

Eine Nachbarin, die das Feuer bemerkt hatte und gegen 14 Uhr die Feuerwehr alarmiert hatte, bestätigte: "Die Scheune brannte da schon lichterloh, als wir den Brand bemerkten." Anwohner hatten daraufhin damit begonnen, das benachbarte Wohnhaus auf dem Grundstück mit Wasser zu bespritzen, um das Übergreifen der Flammen zu verhindern.

Personen kamen nicht zu Schaden, es entstand Sachschaden in zunächst unbekannter Höhe. In der Scheune, die offenbar komplett aus Holz bestand, waren Holz und Stroh gelagert, auch Tiere waren in dem Gebäude untergebracht. Ein Schwein konnte sich nicht mehr retten, hieß es gestern am Unglücksort.


Beim Eintreffen der Feuerwehren war die Scheune in Rosian bereits bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Sieben Ortsfeuerwehren kamen bei den Löscharbeiten zum Einsatz.

Insgesamt wurden sieben Feuerwehren alarmiert: Rosian, Isterbies, Loburg, Lübars, Hobeck und aus dem Nachbarlandkreis die Kameraden aus Deetz. Aus Möckern startete mit dem Löschzug auch die Drehleiter. Wichtiger waren bei dem Einsatz in Rosian jedoch die wasserführenden Löschfahrzeuge, sagte Torsten Quandt gestern der Volksstimme. Durch sie konnte schnell der Erstangriff erfolgen. Danach wurde auch auf zwei Unterflurhydranten und einen Brunnen zurückgegriffen.

Der Einsatzleiter bildete zwei Gruppen: eine zur Brandbekämpfung und eine für die Wasserversorgung.

Erst gegen 16 Uhr konnte der Stadtwehrleiter melden: Feuer gelöscht. Bis dahin waren 46 Kameraden mit 14 Fahrzeugen im Einsatz. "Die gesamte Brandstelle wurde letztlich mit Schaum abgedeckt", so Torsten Quandt. Aus fünf Rohren versuchte man, der Flammen Herr zu werden.

Zu dem Brandgeschehen war neben der Polizei auch der im Landkreis Jerichower Land für Brandschutz zuständige Bernd Girke geeilt. Zur Brandursache wurden gestern keine Angaben gemacht.

Zuletzt war die Löschwasserversorgung in Rosian von den hiesigen Kameraden bemängelt worden. Durch das Ablassen der Isterbieser Teiche im Sommer sei der Grundwasserspiegel deutlich gesunken. "Die Flachspiegelbrunnen in Rosian und Isterbies geben nichts mehr her", so die Blauröcke beider Orte vor wenigen Monaten übereinstimmend: Hatten die Löschwasserbrunnen vier Wochen vor der Ziehung des Wehres noch weit über 400 Liter Löschwasser pro Minute geliefert, so waren es seitdem nur noch 200 Liter. Seit einigen Wochen jedoch sind die Teiche wieder vollgelaufen.



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