Wehren des künftigen Abschnittes "Süd" arbeiten in Rottenau Hand in Hand
Übung auf dem Theresienhof, um das Zusammenspiel zu stärken

Von Stephen Zechendorf
Volksstimme vom 05.11.2013

Bei der Feuerwehrübung in Rottenau beweisen die Wehrleute aus Loburg, Isterbies, Rosian und Schweinitz, wie sie auch ohne Drehleiter in höhergelegene Etagen gelangen.

 

Eine gemeinsame Übung haben am Sonnabend die Feuerwehren des künftigen Abschnittes "Süd" auf dem Theresienhof in Rottenau durchgeführt. 40 Mitglieder der Wehren aus Loburg, Isterbies, Rosian, Schweinitz und Hobeck waren alarmiert worden.

Ziel der gemeinsamen Übung war es, den Umgang mit der Technik und die ersten Maßnahmen der Soforthilfe zu üben. Besonders aber galt es, die Kooperation der Freiwilligen Ortsfeuerwehren zu festigen. Schon länger arbeiten die Wehren der genannten Orte in Einsatzfällen zusammen. "Es gellt auch gar nicht anders angesichts der rückläufigen Zahlen einsatzbereiter Kameraden in den Wehren", erklärt Heiko Bartels, Wehrleiter der Feuerwehr Loburg. Er leitete den Einsatz auf dem Grundstück der Theresienhof GbR in Rottenau.

"Der Einsatz ist sehr gut gelaufen, die Wehren haben gut zusammengearbeitet" bilanzierte er nach gut anderthalb Stunden. Es habe wenig zu beanstanden gegeben. Allerdings sei an einem Sonnabend mehr an Personal zu erwarten gewesen. Aus der mitalarmierten Wehr in Hobeck kamen keine Kameraden zu der Übung. Um den Nachwuchs mit einzubeziehen, durften die Hoffnungsträger aus der Kinder und Jugendabteilungen der Wehren mitmachen. Freilich nicht aktiv am Rettungseinsatz, wohl aber als zu rettende Personen.

Folgendes Szenario hatten die Macher der Übung ersonnen: Gegen 13 Uhr kam es zu einer Staubexplosion in einem Speicher des landwirtschaftlichen Betriebes. Atemschutzgeräteträger mussten in das Gebäude, um die bewusstlosen Personen zu retten. Um eine Alternative zu dem auf dem Theresienhof vorhandenen Grundwasserbrunnen zu finden, galt es ferner, eine etwa 350 Meter lange Wegstrecke vom Rottenauer Teich bis zum Einsatzort zu legen.

Die Löschwasserversorgung in Rottenau wird von Feuerwehrleuten ebenso als "nicht optimal" eingeschätzt, wie es andere Wehrleute in vielen anderen Orten beanstanden. Nach der Übung dankte Loburgs Wehrleiter Bartels der Familie von Wulffen dafür, das Firmengelände genutzt haben zu dürfen.



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