Herbstmarsch der Jugendfeuerwehren der Einheitsgemeinde Stadt Möckern
Loburg holt mit nur einem Punkt Vorsprung begehrten Wanderpokal

Von Bettina Schütze
Volksstimme 14.10.2013

Auch die Jüngsten vom Gastgeber Wüstenjerichow versuchten sich beim Text aufsagen.

 

Die Jugendfeuerwehr Loburg hat den Herbstmarsch 2013 der Jugendfeuerwehren der Einheitsgemeinde Stadt Möckern gewonnen. Titelverteidiger Hobeck landete diesmal auf dem sechsten Platz. Insgesamt waren 19 Mannschaften am Start.

"Ich bin den Betreuern der Mannschaften dankbar, dass sie sich trotz des Regenwetters für die Durchführung des Herbstmarsches entschieden haben", war Stadtjugendwartin Conny Vietmeyer erleichtert. Und der Wettergott meinte es dann auch gut mit den jungen Blauröcken, denn es regnete bis zur Siegerehrung kaum.

Rund acht Kilometer mussten die Mädchen und Jungen, die Jüngsten waren gerade mal fünf Jahre alt, absolvieren. Auf der Strecke waren acht Stationen zu absolvieren. Die Streckenzeiten für die einzelnen Teams lagen zwischen 3:40 Stunden und 5:30 Stunden. Die erste Mannschaft ging um 9.30 Uhr an den Start. Die letzte Mannschaft kam um 15.30 Uhr ins Ziel.

Die Aufgaben an den einzelnen Stationen waren sehr unterschiedlich. An der Station der Feuerwehr Küsel mussten ein Besenweitwurf und ein kleines Feuerwehrquiz absolviert werden. Bei der Stegelitzer Wehr galt es, mit einem Schlauch die Buchstaben der Jugendfeuerwehr sowie den Anfangsbuchstaben ihres Ortes zu legen.

Die Magdeburgerforther hatten ihren Platz an einem der Fischteiche aufgebaut. Die Blauröcke mussten mit einer Vier-Mann-Besetzung plus Betreuer in einem Paddelboot Bälle von einem Ring zum anderen transportieren und dort ablegen. Ins Wasser gefallen ist niemand.

Bei den Grabowern wurde verlangt, zehn Nägel mit einem Nagel zu halten. Zusätzlich mussten zwei Fragen beantwortet werden. Ranger Wolfgang Hoffmann vermittelte Wissenswertes über Fledermäuse. An der Station von Wüstenjerichow I wartete ein Naturquiz auf alle, bei Wüstenjerichow II war Geschicklichkeit mit Ball und Brett gefordert. Bei den Tryppehnaern war Schlauchkegeln angesagt.

Hier versuchen die Schweinitzer, einen Ball vom Boot aus in den Ring zu werfen.

Zum Abschluss der Acht-Kilometer-Strecke galt es dann noch, zwei Teildisziplinen hinter sich zu bringen. Zum einem war Zielgenauigkeit gefragt. Mit einem Schläger wurden kleine Bälle geschlagen, die die Teamkameraden mit Tüten auffangen mussten. Zum anderen wurde verlangt, einen Text, den man auf der Strecke auswendig lernen konnte, vorzutragen. Dabei konnte zwischen Vortragen, Singen oder Rap und Ähnlichem auswählen. Hier war also Kreativität gefragt.

Am Ende hatten die Loburger als Sieger einen Punkt Vorsprung. Der zweite Platz konnte erst nach einem Stechen vergeben werden. Die punktgleichen Teams von Stegelitz I, Grabow III und Krüssau mussten deshalb ein Puzzle nach Zeit zusammenbauen. Hier setzte sich Stegelitz I in einer Zeit von 1:16,25 min. vor Krüssau (1:33,21 min.) und Grabow III (1:45,42 min.) durch und belegt den zweiten Platz.

Zur Hälfte der Strecke konnten sich alle am Verpflegungsstützpunkt in Waldrogäsen stärken. Den größten Hunger hatte hier die Krüssauer Mannschaft. Conny Vietmeyer verteilte an alle Teilnehmer auf der Strecke die begehrten Lollies.

Die Vorbereitung des Herbstmarsches lag in den Händen vom Ausrichter Feuerwehr Wüstenjerichow mit Robert Blank an der Spitze. Viele Helfer trugen mit dazu bei, dass es eine gelungene Veranstaltung wurde. Dazu gehörten unter anderem der Funktrupp-Wagen des Landkreises und die fleißigen Kuchenbäckerinnen aus Wüstenjerichow. Über ein besonderes Dankeschön durfte sich Michael Meißner aus Wüstenjerichow freuen, der immer dafür sorgte, dass bei den Betreuern frisch gebrühter Kaffee und Kuchen parat stand. Koch Christopher Marx hatte für alle Teilnehmer Nudeln mit Tomatensoße gekocht.

Die an der Landesstraße 52 postierten Helfer sorgten dafür, dass alle gefahrlos die Straße überqueren konnten.

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass neben den jungen Blauröcken auch Oma Ingrid (71 Jahre) und Opa Norbert Kelch (72) aus Magdeburg ohne Probleme die Strecke absolvierten. Zusammen mit Sohn Norman und Enkel Kilian liefen sie in einer Grabower Mannschaft mit und waren begeistert.



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