Loburgs Männer auf dem 9. Platz
Beim Feuerwehrausscheid in Möckern

Von Stephen Zechendorf
Volksstimme 04.06.2012
 

Beim Stadtfeuerwehrausscheid haben die Männer aus Rietzel die Plätze 1 und 2 belegt und sich so die Teilnahme am Kreisausscheid am 23. Juni in Möckern gesichert. Auch Wallwitz (3. Platz), Tryppehna und Möckern sind beim Kreisausscheid dabei.

Im "Löschangriff Nass" geht es um Schnelligkeit und Feingefühl beim Einsatz der Technik. Bei diesem Wettkampf, der am Sonnabend zum wiederholten Male auf dem Reitplatz Möckern über die Bühne ging, steht darüber hinaus auch die Kameradschaft aller Wehren im Fokus. Von 27 Wehren im Gebiet der Einheitsgemeinde hatten sich 13 Männermannschaften gemeldet, die Rietzeler stellten gleich zwei starke Teams.

Die Frauen aus Hohenziatz und Grabow machten die Plätze 1 und 2 unter sich aus, bei den Jugendlichen zeigte sich der Kameradschaftsgeist in einer Mix-Mannschaft aus Hobeck und Dörnitz.

Nur in der Einheitsgemeinde Möckern messen sich die Jugendwehren in einem Wettkampf, der dem "Löschangriff Nass" ähnlich ist. Es werden jedoch andere Ziele anvisiert, es ist weniger Druck auf den Schläuchen, und die Tragkraftspritze wird von einem erwachsenen Kameraden bedient.

"Die Technik hat gehalten, das Wetter hat mitgespielt. Dazu eine gute Stimmung, die unser Miteinander auszeichnet", zog Stadtwehrleiter Torsten Quandt eine positive Bilanz. Er konnte nach den beiden Durchgängen von einem guten Wettkampf sprechen. Einzig die Verletzung eines Kameraden aus Tryppehna trübte den Schein des Wettkampftages.

Erstmals fand der Wettkampf nach geänderten Regeln statt, welche etwa die Kleiderordnung und die strengen Regeln der Startphase lockern. Zu Beginn des Laufes platzieren die Kameraden die Schläuche, Saugrohre, Verteiler und Werkzeug ausgesprochen penibel, weil jeder Handgriff Zeit kosten oder sparen kann. Ebenso penibel achten aber die Schiedsrichter darauf, dass keine Elemente zu nahe aneinander liegen. Am Ende entscheiden oftmals Sekundenbruchteile über die Platzierung. Von zwei Läufen pro Team wird der schnellere gewertet.

Auch die Technik kann eine Rolle spielen. Noch nutzen die Wehren ihre eigenen Tragkraftspritzen. Im Raum der Einheitsgemeinde gibt es bislang noch sehr unterschiedliche Modelle dieser Pumpen. Skeptiker sehen im Einsatz dieser Geräte die Gefahr, dass das kurzfristige extreme Hochfahren der Technik schade und im Ernstfall ausfallen könnte. Andere sagen, so wird die Technik wenigstens mal bedient.

Von der Stadtverwaltung wird angestrebt, drei einheitliche Pumpen für den Wettkampfbetrieb anzuschaffen. Auch für den Kreisausscheid am 23. Juni wurden bereits einheitliche Tragkraftspritzen organisiert.


Ergebnisse des Stadtfeuerwehrausscheides
 


Männer:

Frauen:

1. Rietzel I 26.04 sek. 1. Hohenziatz 35.46 sek.
2. Rietzel II 26.51 sek. 2. Grabow 38.64 sek.
3. Wallwitz 27.05 sek.
4. Tryppehna 27.77 sek. Jugend:
5. Möckern 32.03 sek.
6. Grabow 34.27 sek. 1. Tryppehna 30.15 sek.
7. Lübars 35.75 sek. 2. Grabow 39.84 sek.
8. Küsel 36.99 sek. 3. Krüssau 42.19 sek.
9. Loburg 39.45 sek. 4. Schweinitz 42.99 sek.
10. Zeddenick 40.04 sek. 5. Drewitz 46.47 sek.
11. Krüssau 45.77 sek. 6. Dörnitz/Hobeck 54.91 sek.
12. Hohenziatz 46.83 sek.
13. W'jerichow 49.82 sek.


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